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Nicht nur zur Winterzeit: Kalte Füße

Man könnte sich doch so richtig wohl fühlen - bei (winterlichen) Aktivitäten im Freien, abends auf der Couch sowie im kuschligen Bett beim Einschlafen, sitzend im Kino, im Theater, im Konzert und nicht minder im Büro - würde bei solchen und anderen Gelegenheiten nicht vielen von uns der Störfaktor kalte Füße in die Quere kommen. 

Warum gehen unsere Füße beim Frieren immer unserem Körper voraus?

Wenn es zu kalt ist (oder wir nicht gut geschützt/warm genug angezogen sind), dass unser kompletter Körper die normale Temperatur auf Dauer halten kann, setzt er Prioritäten. Zuerst werden die lebenswichtigen Organe in der Körpermitte und unser Gehirn über den Blutkreislauf mit Wärme versorgt - bei den körperfernen Extremitäten (Arme, Hände, Beine und Füße) dagegen verengen sich die Blutgefäße, was zu einer Minderdurchblutung und -beheizung führt.

Kein Wunder also, dass wir an Händen, Füßen und einem anderen hervorragenden Körperteil (Nase) zuerst und stärker frieren und diese im Extremfall sogar er- und abfrieren. Deshalb ist es bei Expeditionen ins freie Kalte von großer Wichtigkeit, die äußeren Gliedmaßen gut einzupacken - und auch vor Nässe zu schützen. Nässe ist ein verschärfender Faktor, da er das Auskühlen beschleunigt (Verdunstungskälte) und kann von außen (undichtes Schuhwerk) oder von innen (Schweißfüße) kommen.

Warum wir sonst noch kalte Füße kriegen

Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) kann ebenfalls die regelrechte Versorgung der Extremitäten zeitweilig erschweren - insbesondere bei längerem Sitzen beginnen dann Hände und Füße unangenehm kalt zu werden. Hier kann es hilfreich sein, immer mal wieder aufzustehen, Bewegungseinheiten einzulegen oder wenigstens unterm Tisch Fußgymnastik zu machen: die Zehen in den Schuhen bewegen, mit den Füßen wippen (abwechselnd Fußspitzen und Fersen anheben) - das unterstützt auch die „Venenpumpe“, jene Muskulatur, die für einen gute Blutzirkulation in den Beinen sorgt.

Doch, nicht nur ein eher niedriger Blutdruck, sondern viele medizinische Gründe mehr gibt es, die für „Eiszapfen an den Beinen“ sorgen: Chronische Gefäßschäden wie Arteriosklerose, PAVK (Periphere Arterielle Verschluss- oder auch Schaufenster-Krankheit) - Raucher sind hiervon häufiger betroffen; Diabetes mellitus kann ebenfalls die Durchblutung in der Peripherie beeinträchtigen (infolge diabetischer Neuropathie) und somit kalte Füße bedingen. Das Raynaud-Syndrom ist eine Erkrankung, die sich speziell durch kalte, schlecht durchblutete und daher auffallend blasse Finger und/oder Zehen bemerkbar macht. Auch starkes Über- oder Untergewicht kann die Blutzirkulation behindern sowie Eisenmangel oder hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) - diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Bleiben Sie den Ursachen Ihrer kalten Füße auf den Fersen, besonders wenn …
  • Sie ausgesprochen häufig, sogar temperatur-unabhängig, kalte Füße haben; erst recht wenn dieses Problem begleitet wird von Hautveränderungen, Schmerzen, vielleicht Krämpfen oder Fieber. Hier ist Abklärung angezeigt; der Hausarzt (er kennt die persönlichen Umstände/die Krankengeschichte am besten) wird erforderlichenfalls weitere fachärztliche Untersuchungen veranlassen.
     
  • Unverzüglich muss (not-)ärztliche Hilfe gesucht werden, wenn einseitig am Bein starke Schmerzen auftreten, die Haut farblos oder sogar bläulich erscheint und/oder das Bein geschwollen ist. 
     
Wir zeigen dem Fuß-Frost die kalte Schulter
Um den Füßen einzuheizen, gibt es wirkungsvolle Maßnahmen:
  • Bei Aufenthalten im Freien auf gutes, warmes, wasserdichtes und passendes Schuhwerk achten (zu enge Schuhe sind wirklich ein Wärme-Killer) und Socken oder Strümpfe aus Materialen tragen, die weder zu kalt sind noch Schweißfüße provozieren.
     
  • Beim Sitzen die Beine nicht elegant übereinanderschlagen (das behindert die Blutzirkulation), sondern mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben; und: unruhig sitzen - siehe oben erwähnte Fußgymnastik - ein Zappelphilipp friert nicht!
     
  • Kalt-warme Fußbäder oder Kneipp-Einheiten regen die Durchblutung an.
     
  • Eine kräftige Muskulatur bringt die Fußtemperatur eher auf Trab. Deshalb: häufiger barfußlaufen - über die Sommerwiese oder mal kurz durch den Schnee, anschließend gut abtrocknen und warme Socken drüber - ein tolles Gefühl!
     
  • Regelmäßiger Sport ist grundsätzlich ein gutes Instrument, um unseren Kreislauf in Schwung und unseren Körper anpassungs- und widerstandsfähig zu halten - und somit auch hilfreich bei kalten Füßen.
     
  • Sehr wohltuend ist die Angewohnheit, den Füßen nach dem abendlichen Waschen eine Massage mit einer speziellen Lotion oder Creme zu gönnen - auch das ist durchblutungsfördernd; mit warmen Füßen schläft sich’s einfach besser ein.
 
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